Was haben eigentlich Pflanzen mit Websites zu tun?

Was haben eigentlich Pflanzen mit Websites zu tun?

Huberts Garten

Huberts neue Wohnung ist der Hit! Zentral gelegen, ruhig und das beste: Mit großem Garten! Er fühlt sich dort richtig wohl und das will er zeigen. Der Garten soll ein kleines Paradies werden, die Nachbarn vor Neid erblassen, was bei ihm so alles blühen und grünen wird. Sein Garten wird definitiv der Schönste. Im Gartencenter wird zugeschlagen: Nur die teuersten Stauden, eine stattliche Hecke aus Rotbuchen, ein Gemüsebeet fürs eigene Bio-Gemüse und natürlich edelster Zierrasen zum Sonnenbaden. Wochenlang ist Hubert nur draußen zusehen, schwitzt, buddelt und ackert im wahrsten Sinne des Wortes… Aber es lohnt sich. Der neue Garten ist ein Paradies geworden. Und ist ja auch keine Raketenwissenschaft. Kann jeder. Der Garten ist ein Traum, der Rasen will noch nicht so, aber das wird schon.

Drei Jahre später, Hubert ist auf dem Weg zu einer seiner vielen Geschäftsreisen ins Ausland und blickt an der Pforte kurz über seinen Garten: Die Hälfte der Stauden bestehen nur noch blätterlosen Zweigen, die Hubert irgendwie traurig anzublicken scheinen. Das Gemüsebeet ist zur Wildwiese mutiert, zwar auch interessant, aber irgendwie nicht gewollt. Giersch, Ahorn und Brennnessel dominieren. Nun ja, die Ernte der Kartoffeln und Erbsen war sowieso schon immer kümmerlich gewesen. Der Zierrasen ist an einer Ecke immerhin noch zu ahnen, ansonsten hat das Moos hier die Herrschaft übernommen. Vorzeigen mag Hubert den Garten schon lange nicht mehr, aber sieht ja zum Glück keiner, denn die Hecke müsste dringend gestutzt werden. „Man müsste viel mehr machen“, denkt sich Hubert, „vielleicht mach ich ja einfach auch einen Steingarten draus. Ist öde, aber um den muss ich mich nicht kümmern…“

Huberts Marketing-Website

Als Gartenfreund geht Ihnen das natürlich nicht so. Sie haben Ihren Garten im Griff und es macht Ihnen Spaß und Freude, sich regelmäßig mit der Natur zu verbinden.

Aber: Wie viele Unternehmer gehen so wie Hubert mit ihrer kostbaren Marketing-Website um? Zu Beginn ist die Euphorie groß, da muss alles richtig gut werden, keine Kosten und Mühen werden gescheut, um die neuesten Gadgets im Web zu verwenden. Manche Website-Projekte mit nur 10 Seiten dauern fast ein Jahr, weil diesmal alles 100% perfekt sein soll.

Nach dem Launch ist die Website dann auch für ein halbes Jahr das Vorzeigeobjekt, auf das man stolz Partner und Kollegen führt. Nach und nach geht die Euphorie in den Alltag über, das Web wächst weiter, neue Technologien entstehen und die Website wirkt plötzlich gar nicht mehr so modern. Auf Smartphones ist sie nur mühsam zu bedienen, Videos sind nicht mehr abspielbar, die letzten News sind von 2015. Ach ja, die Bilder der Mitarbeiter müssten auch dringend mal aktualisiert werden, die Mode bleibt schließlich auch nicht stehen und neulich gab es doch wieder mal Nachrichten für neue gesetzlichen Vorgaben. Man müsste viel mehr machen aber die Schulung zur Website-Pflege ist auch schon wieder so lange her. Also noch mal neu und diesmal richtig … to be continued…

Das Szenario kommt uns zumindest bekannt vor. Daher fanden wir diese Metapher ganz passend: Das Bild der Pflanzen bzw. des Gartens als Synonym für einen Bereich, in dem konstantes Wachstum aber auch Pflege stattfinden sollte. Der Garten ist ein gutes Beispiel für Zielsetzungen, Geduld und den Kreislauf des Ertrags. Egal, ob Zier- oder Gemüsegarten: Beide brauchen regelmäßige und abgestimmte Pflege. Das sind die Strategien. Mit Websites verhält es sich analog. Die Strategie, also die Umsetzung Ihrer Zielvorgaben, ist entscheidend für Art und Umfang der alltäglichen Arbeit. Nach jeder Runde der Strategieumsetzung braucht es Auswertung und Neuausrichtung. Und dann wird erneut gestartet. Der Kreislauf des digitalen Lebens. Klingt trivial? Stimmt. Aber können Sie aus dem Stand die drei wichtigsten Zielvorgaben Ihrer Website benennen? Bis wann wollen Sie diese erreichen? Wie messen Sie den Erfolg?

Wir wollen noch ein bisschen mit Metaphern spielen 🙂

Jede Marketing-Website braucht „guten Boden“:

Das ist die zugrunde liegende Technik: Business-Hosting, ein guter Domänenname, ein SSL-Zertifikat und Speed-Ups wie Content-Delivery-Networks und Caching Systeme.

Eine Marketing-Website braucht Wasser und Nährstoffe:

Das sind die neuen Inhalte und Ideen für neue Inhalte, die immer wieder dazukommen sollten. Nachhaltige Markenbildung entsteht heute durch Content-Marketing, und Ihre Website ist ein Schlüsselmedium dafür.

Eine Marketing-Website braucht Beschnitt und Umpflanzung:

Das ist die regelmäßige Optimierung. Durch Auswertung von Benutzerverhalten auf Ihrer Website finden Sie heraus, welche Seiten oder Inhalte anders priorisiert werden sollten. Was wird besonders gern geklickt? Wo übersehen Besucher Inhalte? Das ist dann wie der Beschnitt, der im Garten durchgeführt wird, um den Ertrag zu erhöhen oder wie das Umpflanzen von Stauden, um ihnen bessere Lichtverhältnisse zu geben oder Konkurrenz zu anderen Stauden aufzuheben.

Und das Fazit?

Wir haben Ihnen das Bild des Gartens gezeichnet, um Ihnen bewusst zu machen, dass Sie auch mit Ihrer Website einen permanenten Arbeitsprozess durchlaufen sollten, um erfolgreich zu sein:

Denn Ihre Website ist ein mächtiges und verhältnismäßig günstiges Marketing-Tool, das zu 100% Ihnen allein gehört. Sie können es nach Ihren Ideen formen und gestalten, um reiche Ernte zu bringen oder um einfach gut auszusehen. Wachstum braucht Planung, regelmäßige Arbeit und Geduld, aber die Ernte lohnt sich – denn wächst Ihre Website, wächst auch Ihr Unternehmen.

Wir sind der Meinung, Sie brauchen nicht alle paar Jahre eine neue Website, sondern ihre Website braucht regelmäßige und systematische Pflege.

Und für was steht der Gartenzwerg?

Der Gartenzwerg steht für den Gartenzwerg.

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