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Bin im GartenWarum sind Links eigentlich unterstrichen und blau?

Der "Link" ist im Internet als Gestaltungselement so eingebrannt ins Gehirn, dass er nur noch unbewusst wahrgenommen wird. Aber ab wann gab es die Dinger eigentlich? Eine Reise zurück ins Neuland auf dem Mozilla-Blog.

Michael Mai, 28.09.2021

Bild eines schönen aufgeräumten Gartens

Wenn Du im Internet Texte hervorheben willst, dann unterstreiche sie nicht! Bilde sie in Fettschrift oder Kursivschrift oder andersfarbig ab, aber unterstreiche sie nicht.

Unterstrichene Texte sind automatisch DAS Erkennungszeichen, dass es sich um einen Hyperlink handelt, also der Weiterleitung zu einer anderen Seite.

Klickt eine BenutzerIn auf einen unterstrichenen Text und es passiert erst mal gar nichts, ist sie oder er verwirrt oder frustriert.

Das ist eine Grundregel, aber seit wann ist das eigentlich so? Blaue unterstrichene Links sind inzwischen so ins Gehirn eingebrannt, dass sie als selbstverständliches Gestaltungselement nur noch unbewusst wahrgenommen werden.

Aber ab wann gab es eigentlich Hyperlinks? Die ersten habe in an der Uni kennen gelernt, das war 1994 und die waren bereits unterstrichen und hatten blaue Farbe. Links die man besucht hatte, hatten eine violette Farbe. Und davor? Eine Recherche ergab dann, dass sich bereits andere Menschen diese Gedanken gemacht haben, mit anderen Worten: Es gibt erstaunlich viele Leute, die nichts vernünftiges mehr tun im Leben.

Ganz vorne mit dabei die Leute von Mozilla selbst, also den Machern von Firefox. Die Forschung nach den ersten blauen Links ist gleichzeitig eine nostalgische Rückschau als das Internet tatsächlich noch Neuland war (zumindest hatte ich es damals so empfunden). Hier der Artikel:

Why are hyperlinks blue?

TL;DR:

Der erste blaue Link erschien am 12. April 1993 im Mosaic Browser. Behalten Sie das aber für sich, wenn Sie als sozial eingebundener Mensch durchgehen wollen.

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